IWK konnte mit flexiblen Systemen und intensivem Teamwork überzeugen

FLEXIBILITÄT

Das international tätige Pharmazie- und Kosmetik-Unternehmen Laboratoires Pierre Fabre aus Frankreich war auf der Suche nach einer schnellen Verpackungs-lösung für Kosmetik-Cremes des Labels – IWK konnte mit flexiblen Systemen und intensivem Teamwork überzeugen.

Mit über 10.000 Mitarbeitern weltweit und rund 2 Mrd. Euro Umsatz gehört Laboratoires Pierre Fabre zu den international renommierten und erfolgreichen Herstellern von Dermo-Kosmetik und Pharmaprodukten. Die Geschäftsanteile des Unternehmens verteilen sich nahezu gleichmäßig auf die Bereiche Pharma und Kosmetik. Das Unternehmen aus dem südfranzösischen Castres bei Toulouse ist mit zahlreichen verschiedenen Produkten am Markt vertreten.

Diese Vielfalt an Produkten und damit auch im Verpackungsprozess macht Laboratoires Pierre Fabre zu einem klassischen Kunden für IWK-Maschinen. Unterschiedliche Verpackungsgrößen und -arten sowie ein unkomplizierter Produktwechsel gehören zu den ausgewiesenen Stärken der modularen Verpackungslinien. Während die Flexibilität ein Plus an Wirtschaftlichkeit verspricht, rücken bei der Forderung nach CIP/SIP und Laminar Flow- Systemen die strenger werdenden Hygienestandards und Veränderungen in der Produkt-zusammensetzung in den Fokus.

Aufgabe:
Lieferung einer Verpackungslinie mit hoher Taktrate für Kosmetikprodukte. Integration eines zuverlässigen CIP/SIPSystems und Vorbereitung der Maschine auf schnelle und häufige Produktwechsel.

IWK Lösung:
Tubenfüll- und Verschließmaschine FP 34/2 mit Anschlussoption an ein Laminar Flow-System. Zuführung der Leertuben über die Tubenzuführung Modell TZ 201 und abschließende Verpackung und Zukonfektionierung von Prospektbeilegern durch eine Kartoniermaschine SC 4.
Taktrate: bis 220 Faltschachteln/Min.

TUBENBEFÜLLUNG UNTER REINRAUMBEDINGUNGEN

Nur etwa 11 Monate lagen zwischen der Projektierung und der Inbetriebnahme der Verpackungslinie für dermatologische Cremes des Herstellers Laboratoires Pierre Fabre – dabei war die Spezifikation des Kunden umfangreich und vielfältig. Neben schneller Taktung und Flexibilität bei Produktwechseln, galt es auch, den Anschluss an ein Laminar Flow-System zu berücksichtigen. Laminar Flow-Systeme sorgen für einen turbulenzarmen Luftstrom innerhalb der Maschine und verhindern den Eintrag von Partikeln in die Tuben während der Abfüllung. Gerade im Bereich der Pharma- und Kosmetikindustrie ist dies ein GMP-relevantes und notwendiges Kriterium.

Seit der ersten Installation 2008 hat es zahlreiche Folgeinvestitionen in weitere IWK-Hochleistungs- systeme gegeben. Diese hochproduktiven Tubenfüllmaschinen mit Taktraten von 100 bzw. 200 Tuben/Minute garantieren eine hundertprozentige Gewichtskontrolle und Regelung, sodass eine Über- oder Unterfüllung der Tuben ausgeschlossen werden kann. Die jüngste Investition ist eine logische Konsequenz auf die positiven Erfahrungen der Vergangenheit und Beleg für eine konstruktive Zusammenarbeit der verantwortlichen Projektingenieure auf beiden Seiten. Die Spezifikation der zuletzt installierten FP 34-2 forderte ein hohes Maß an Maschinenflexibilität, Hochgeschwindigkeit und reinraumähnliche Bedingungen bei der Befüllung.

Schnelle und häufi ge Produktwechsel erfordern neben verschiedenen Einstellungen in der Regel einen Formatteilwechsel und eine umfassende Reinigung des Produktbereichs. Um Umrüstzeit zu sparen, ist die IWK-Lösung mit einer CIP/SIP-geeigneten Drehkolbenpumpen ohne Wechselteile ausgerüstet.
Dieses Verfahren reduziert die Reinigungszeit um bis zu 70 % und verhindert die Verunreinigung der konservierungssto armen Produkte. Ein weiterer wichtiger Aspekt zur Einhaltung der GMP-Richtlinien für Pharmazieprodukte ist die Vorbereitung der Maschine für ein Laminar Flow-System.
Durch einen gezielten, turbulenzarmen Luftstrom innerhalb der Maschine wird der Eintrag von Fremdstoffen in die Tubenhülse ausgeschlossen. Aufwirbelungen werden verhindert und in der Luft befindliche Partikel werden gezielt abgeführt.

Die Tubenzuführung TZ 201 ist mit einer Pufferstrecke und automatischer Deckelabnahme für Leertubenkartons ausgerüstet. Das benutzerfreundliche Rückführsystem für Kartons und Deckel rundet die Möglichkeiten ab.

Die schonende Verpackung der befüllten und verschlossenen Tuben in eine Sekundärverpackung erfolgt über eine Kartoniermaschine Typ SC 4. Die Packung erhält in der Regel einen Prospektbeileger oder eine Kundeninformation.



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